Schwieriger Start

Am 19.11.17 bestritten die Falcons Ladies ihr erstes Spiel in der neuen Saison.
Bereits in den einzelnen Trainingseinheiten machte sich die lange Pause seit März bemerkbar.
Überdies fordern die unterschiedlichen Trainingszeiten in Zittau und Bautzen ihren Tribut, es ist leider nur selten möglich alle an einem Ort zu versammeln und genau das bescherte uns den Ausgang dieser ersten Partie.

Zu Gast waren die jungen Damen aus Sörnewitz, denen man ihr gutes Grundlagentraining durchaus anmerkte.
Der Großteil ihrer Punkte gelang durch einfache Korbleger und Halbdistanzwürfe.
Die Zittauer Damen sind individuell nicht schlechter gewesen, aber wer als Team spielen will muss auch als solches trainieren, man muss sich einfach kennen auf dem Spielfeld, wissen wer wann wolang geht und mit wem man ein gutes Give and Go oder Pick and Roll spielen kann.
Das alles funktionierte in Ansätzen immer wieder und ab dem 4. Viertel hatten sich die Damen dann auch etwas aufeinander eingegroovt, nur leider zu spät um den Rückstand noch aufholen zu können.

Die Grenzen wurden klar aufgezeigt und woran gearbeitet werden muss steht ganz oben auf dem Trainingsplan.
Bis zum 27.1.18 ist noch ein wenig Zeit um an diesen Defiziten zu arbeiten.

Positiv, wie in all den anderen Jahren auch, ist aber zu bemerken, dass die Ladies ihre gute Laune niemals verlieren.

Es spielten: Dittrich (11), Garten (4), Kloß (6), Krempke (2), Marx (8); Nguyen (2), Schiffner (2), Ullrich (3), Zierul






3. Sieg zum 3. Advent

Ein kurzer Rückblick: Am 17.10.15 gastierten die Damen der TU Dresden in den heimischen Hallen, am Ende immer knapper werdend und gerettet durch die Uhr blieben die Punkte mit 45:43 zu Hause.
Am 7.11.15 flogen die Falconinnen nach Leipzig. Dort ging die Partie sehr glanzlos und verdient zu Ende, im Nachhinein dann aber mit 0:20 für Zittau, da den Lakers ein Anmeldefehler unterlaufen war.
Auch gegen Markkleeberg, eine Woche später, war man bereits auf Lehrstunde eingestellt und verlor ähnlich hoch wie in Leipzig mit 81:37. Ende November lud man dann den BC Dresden ein und versuchte, so gut es möglich war, mit den routinierten Damen mitzuhalten - geplante Niederlage.
Zuletzt verlor man dann völlig unnötig und ohne ersichtliche Gründe gegen die Lady-Miners aus Freiberg - dieser Sonntag wurde sehr schwarz im Kalender gestrichen. Die Mannschaft und die Trainer gingen tief in sich - die Performance war überaus peinlich, die Stimmung in den tiefsten Kellern der Erde.
Das sollte jedoch generell gut für die Motivation sein.

Am vergangen Sonntag also machte man sich, personell geschwächt durch Spielverlegung und ohne außenstehenden Coach, auf den Weg nach Dresden, mit dem Wissen, dass man die TU schon ein Mal bezwingen konnte, aber auch mit den Gedanken an den vorherigen Sonntag.
Noch nie konnten die Falcons- Ladies in der Landesliga in Dresden ein Spiel gewinnen.
Die ersten Punkte vielen pünktlich 3 Sekunden nach Anpfiff, da Sarah Marx den Sprungball geschickt in die Hände von Aufbauspielerin Kristin Schiffner spielte, der ein schneller Pass auf die vorausgeilte Nadine Meirich gelang, die ihn direkt in den Ring weitergab. PUH!
Okay, guter Anfang, jetzt nicht nachlassen. Die Zittauerinnen verteidigten sehr früh um den Gegner ein wenig in Bedrängnis zu bringen, das erste Viertel verlief sehr ausgeglichen, mit nur einem Punkt Rückstand zog man ins 2. Viertel ein. Hier passierte generell nicht viel, wenig Fouls, wenig Körbe, alles etwas ruhiger. Mit 20:23 ging es in die Halbzeit. Die neuformierte Landesligamannschaft der TU mag vielleicht noch nicht zur Stärke der vergangen Jahre gefunden haben, aber man konnte deutlich spüren, dass sie durchaus an sich gearbeitet hatten, sie wussten, dass die Gäste die Chance auf den ersten Saisonsieg waren.

Die nächsten 10 Minuten liefen dann schon wieder ein wenig unrunder, zwar konnten die Gastgeber nur 4 Punkte erzielen, aber auch bei den Zittauer Ladies lief es nicht vollkommen optimal, viele Fehler, durch Unkonzentriertheit verschuldet, mussten mit einer raschen Auszeit beendet werden, glücklicherweise erfolgreich. Im letzten Viertel mobilisierten sich die Dresdnerinnen noch Mal, während bei den Falcons langsam die Beine schwerer wurden. Jeweils 10 Punkte für beide Teams konnten addiert werden.
Mit sehr viel harter Arbeit auf dem Feld und genügend Konzentration, konnten unsere Mädels endlich mal wieder Punkte nach Hause bringen.  Endstand 34:43.

Am 20.12.15 um 17:00 Uhr kommen die Lakers nach Zittau um sich ihren „gestohlenen“ Sieg zurückzuholen.

                                                                                                                                      C. Dittrich

Es spielten: Helbig (12), Mokroß (6), Meirich (14), Lorek, Nguyen, Nietzschmann, Dittrich (5), Marx (2), Bick (4)

 

 

 

 

Desaster

 

Aus der Sicht des Trainerstabs lässt sich der Ausgang eines Punktspiels vielfach deuten, woraufhin das Training und Coaching angepasst werden muss. Es bestätigt den geleisteten Aufwand oder wirft einem herbe Tatsachen in das Gesicht, dass einiges verbesserungswürdig ist.

 

Als die Damenmannschaft der HSG Turbine Zittau auf den Erzrivalen (man beachte den Namen der Gegnerinnen – LadyMiners) ATSV Freiberg traf, war die Stimmung gespalten, zum Einen erinnerte man sich an die vorherige Begegnungen, die vor allem durch ungewohnte Härte geprägt waren, jedoch offenbart die Position der Freibergerinnen innerhalb der Tabelle die Chance, wieder einen Sieg einzufahren. Bereits während des Warmups zeigten die Damen aus Zittau, dass sie nicht geschlossen als Team gewinnen wollten. Nichtsdestotrotz musste man diese „Nikolausaufgabe“ bewältigen.
Die Gastgeber starteten wie bekannt sehr körperlich, brettfixiert in die Partie, alles, was ihnen im Weg stand war nicht Hindernis genug, sodass die LadyMiners zu vielen einfachen Körben kamen, den Falcons allerdings gelang es nur schwer an die offensiven Leistungen ihrer Gegnerinnen anzuknüpfen, nicht weil sie technisch nicht in der Lage wären, vielmehr zeigten sich die Schwächen der Gäste in der Psyche, da die Mundwinkel und Körperhaltungen die Einstellung der meisten Spielerinnen sichtbar machte. Trotzdem gelang es den Zittauern, wenn auch verspätet, in die Partie zu starten.
Mit dem zweiten Viertel wollte man den Rückstand von sieben Zählern minimieren, glücklicher Weise stand auf der Seite der Gäste die schlechte Trefferquote Freibergs, die ein ausgeglichenes Viertel auf beiden Seiten zur Folge hatte.
Man könnte in diesem Moment den weiteren Spielverlauf ähnlich beschreiben, doch das ist in Anbetracht der Lage kein sinnvolles Element. Die Damen aus Zittau spielten nicht flüssig als Team, durch viele Fehler in der Absprache, vor allem in Puncto Defense , gelang es den Freibergerinnen einfachste Punkte zu verwandeln, im Angriff war man ideenlos und schaffte es zu selten ein effektives Spiel als Gemeinschaft auf die Beine zu stellen, weshalb man sich zunehmend  in Einzelaktionen versuchte und somit das Ergebnis schönen konnte. Des Weiteren war man nicht in der Lage, die Anforderungen und Anweisungen der Trainer halbwegs zu erfüllen, sodass die Gegnerinnen abermals zu einfachsten Punkten kamen. Man verlor dieses Spiel, im wahrsten Sinne des Wortes, niedergeschlagen mit 55 zu 42 Zählern.
An dieser Stelle schmerzt es doppelt, da man von einem Team geschlagen wurde, das technisch und körperlich deutlich schlechter aufgestellt war als man selbst und da man gezeigt bekommen hat, wie immanent das Als-Team-Spielen doch ist und man selbst dieses nur unzureichend kann.

 

Für gewöhnlich kommt jetzt an dieser Stelle ein Kurve, die aufzeigt, dass Hoffnung bestehe, an vergangene Leistungen anzuknüpfen, oder dass man dieses Tief überwinden werde, allerdings bleibt eher die Frage offen, ob sich bei diesem Trend, der schon seit längerer Zeit zu konstatieren ist, der Spielbetrieb für die nächste Saison als ein sinnvolles Unternehmen darstellt. Ärgerlich ist, und dabei steht der Trainerstab geschlossen hintereinander, dass diejenigen, die sich wirklich für das Team einsetzen, sei es körperlich oder geistig, enttäuscht werden und gezeigt bekommen, dass der Aufwand für ein besseres Team sinnlos ist.

 

Meirich (24), Marx, Mokroß (je 4), Lorek, Ullrich, Brückner, Nietzschmann, Dittrich (je 2), Helbig






Viertelsieger - immerhin


Der 1. Advent stand ganz im Stern äh Ball des Korbes.
Das Ziel der Damen war es, so gut es geht den Mädels vom Dresdner BC Paroli zu bieten und sich nicht deren Spiel aufzwingen zu lassen.
Der Einstieg verlief wenig optimal, die Gäste konnten früh punkten. Dann, jedoch, passierte erst ein Mal überhaupt nichts mehr, alle liefen von "Coast to Coast", aber es reichte bei keinem für Punkte.
Die Gegnerinnen fanden schneller ihre Routine und erzielten ein paar Körbe. Erst in der 10. Minute konnte Anne Ullrich die Zittauerinnen mit dem 1. Korb erlösen, bis dahin gab es immer wieder Ballverluste zum Teil durch gute Defense der Elbe-Ladies, aber auch durch Passfehler, mangelndes Ballhandling und Missverständnisse.
Im 2. Viertel spielten die Gastgeberinnen schon deutlich wacher.
Beide Teams bekamen immer wieder Foulprobleme und bescherten einander zahlreiche Freiwürfe.
Zur Halbzeit stand es gerade Mal 10:34, das wäre für ein Handballspiel ein gutes Ergebnis zum Ende, im Fußball würde man sich fragen, ob denn niemand im Tor gestanden habe oder ob eine Mannschaft das leere Tor nicht trifft, im Basketball kann man das eher als 'mau' bezeichnen.
Nach der Pause sollte sich das Blatt kurzzeitig wenden.
Gleich in der 1. Minute schenkte Kristin Schiffner (Mokroß) den Dresdnerinnen einen 3er ein.
Es folgten weitere 17 Punkte für Zittau und brachte somit zumindest einen kleinen Sieg, denn dieses Viertel blieb mit 20:13 Punkten zu Hause (auch über die kleinen Dinge im Leben sollte man sich freuen).
Die letzten 10 Minuten gestalteten sich dann wieder in alter Manier, die Kräfte ließen nach, der Gegner rappelte sich auf. Man lief hinterher, teilweise erfolgreich, aber das konnte natürlich schon lange nichts mehr ändern.
Ganz traditionell kämpften die Damen aber bis zum Schluss und behielten ihren Spaß, was auch an den angenehmen Gästen aus dem Elbflorenz lag.
In der 39. Minute machte Nadine Meirich die letzten heimischen Punkte mit einem 3er und brachte das Team auf 38 Zähler.
Die reboundstarke Nummer 10 der Gegner schloss das Spiel mit einem Buzzerbeater jenseits der 3-Punkte-Linie und erhöhte so noch Mal auf 75.
                                                                                                                                         C. Dittrich

Es spielten: Helbig (4); Meirich (13); Mokroß (7); Nguyen; Ullrich (4); Brückner; Marx (2); Bick (3); Dittrich (2); Nietzschmann (3)






"Trainingsspiel" in Markkleeberg


Am vergangenen Sonntag flogen unsere Falcons- Ladies nach Markkleeberg um gegen die starken Mädels von Sylvia Schlücker anzutreten, sie selbst muss derzeit leider verletzungsbedingt pausieren – wir wünschen schnelle und gute Besserung.
 

Dass dieses Spiel eher als Lehrstunde dient war allen bereits im Vorfeld klar, deswegen ging es auch nicht darum einen Sieg zu holen, sondern darum besser zu funktionieren, möglichst viele Körbe zu machen und auszuprobieren was man für Möglichkeiten hat.
Das erste Viertel zum Einstimmen verlief soweit gut, der Punktestand war sicher nicht optimal, aber man hatte Schlimmeres befürchtet.
Die folgenden 20 Minuten gestalteten sich stetig besser, da der Gegner an Konzentration verlor.
Das große Problem des Tages war die Trefferquote, die Wurfchancen waren gut, ebenso die Wurfauswahl, leider fehlte der sichere Abschluss. Oft guckte der Ball mal kurz in den Korb entschied sich dann aber doch für die andere Seite. Klare Defizite zeigten sich in den Basics bei Korblegern, die aus teilweise unmöglichen Positionen gen Brett geschleudert wurden, und Freiwürfen. 
Im letzten Viertel zogen dann, wie schon letzte Woche in Leipzig, die Gastgeberinnen mit großen Schritten davon. „…es fehlt uns noch an Kondition und Konzentration für die Schlussphase.“ , lauteten die Stimmen nach dem Spiel.
Festzuhalten bleibt, dass das Spiel des Teams gut und stellenweise sogar sehr gut funktionierte – umso frustrierender dann die magere Ausbeute.

Viertelstände: 19:7 , 20:10 , 14:10 und 28:10
Endergebnis: 81:27

Es spielten: Helbig (5), Mokroß (6), Meirich (13), Nietzschmann (2), Nguyen (4), Kast, Dittrich, Marx (2), Bick (5)
                                                                                                                  C.Dittrich

 

 

 

 

 

 

Viel verloren und am Ende doch alles gewonnen



Am 6.11. kam es zum zweiten Spiel der Zittauer Falcons gegen die Leipzig Lakers in Leipzig. Man startete vielversprechend mit dem Spiel mit dem Gedanken auch das zweite Spiel zu gewinnen und einen Auswärtssieg nach Hause zu bringen.
Leider war das Spiel enttäuschend. Die Zittauer Falcons starteten nicht schlecht, lagen jedoch schnell weit zurück. Gleich nach dem ersten Viertel zog Leipzig davon und baute einen deutlichen Vorsprung gegenüber der Falcons auf. Das Endergebnis betrug 34:88.
Die Zittauer Falcons glänzt nicht mit einer guten Zonenverteidigung, jedoch verliefen die meist gestarteten Spielzüge der Falcons gut. Patzer gab es weiterhin bei Pässen und vor allem gab es auch noch Probleme, sich frei zu laufen. Die Leipziger spielten schon sehr früh Presse, womit die Falcons nicht sofort klar kamen.
Zudem machte dann noch die deutliche Überlegenheit an Spielerinnen der Leipzig Lakers ihr übriges.
Die Zittauer Falcons hoffen bei einer Rückrunde mit einem besseren Ergebnis und auch eventuell mit einem Sieg.

Nachtrag:
Am Ende galt das Spiel dennoch als gewonnen, da bei den Lakers leider ein Anmeldefehler einer Spielerin vorlag. Das Regelwerk sieht hier einen Sieg mit 20:0 vor.

Mögen im Rückspiel die Punkte an die bessere Mannschaft gehen.

                                                                                                          P. Lorek