Endlich eine Belohnung

Am 19.11.17 war um 17:00 Uhr Tipp Off für die HSG Turbine Zittau e.V.
Zu Gast war die 3. Mannschaft des BC Dresden. Die Teamstärke war auf beiden Seiten mit 10 Spielern ausgeglichen somit konnte man davon ausgehen, dass es ein recht schnelles und hartes Spiel werden wird. So war es auch, nach den ersten beiden Vierteln konnten sich die Falcons nur mit drei Punkten Führung in die Halbzeitpause verabschieden.
Das dritte Viertel war leider dominiert von vielen Alleingängen und zahlreichen nicht verwandelten Distanzwürfen. Die Defense gelang nun viel besser, weswegen die Zittauer ihre Führung knapp verteidigen konnten.
In den letzten zehn Minuten konnte Friedrich Hirschfeld noch einen Gang höher schalten und bescherte den Falcons wichtige Punkte, die von den Dresdener Gästen nicht mehr quittiert werden konnten.
Am Ende konnte man dann doch mit einem recht klaren Punktestand von 64 zu 51 das Spiel gewinnen.
Vielen Dank an unsere Zuschauer, die uns in den letzten Minuten noch mal gut angefeuert haben.

 

Es spielten: Hirschfeld 19, Kramer 9, Schätzle 9, Klinger 8, Linke 6, Sickert 4, Otto 3, Grüner 2, Schück 2, Herold 2

 

 

 

 

 

Falcons unterliegen in Mittweida  

Am Sonntag Nachmittag ging es für die Zittauer Falcons zum Auswärtsspiel nach Mittweida.
Die Anfahrt wurde etwas erschwert durch Sturm Herwart, welcher von jedem Wetter etwas bereit hielt(Sturm, Regen, Sonne und Hagel).
Für die Zittauer gab es dann allerdings im ersten Viertel gleich die Ernüchterung.Man konnte im Offensivspiel keine Akzente setzen und fand nicht in die Partie.
Der Gegner hingegen traf ein ums andere mal von jenseits der 3 Punkt Linie.So gab man das erste Viertel mit 20 zu 13 ab.
Die Ideenlosigkeit im Zittauer Angriffsspiel zog sich bis zum Anfang des vierten Viertels hin. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Falcons allerdings bereits mit 39 zu 62 zurück.
Im letzten Spielabschnitt konnten die Zittauer zwar noch einmal aufholen, durch insgesamt 5 Dreier, aber der zweite Wind kam leider etwas zu spät.
Am Ende musste man sich mit 76 zu 63 geschlagen geben.

Es spielten: Kramer(19), Klinger, Schück, Wegmann und Hirschfeld je (7), Schätzle (6), Linke (5),Sickert, Grüner (je 1), Herold.

Am nächsten Samstag geht es für die Falcons zum Aufsteiger nach Dittersbach.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweifelhaft

Am Samstag, den 21. Oktober, trafen seit knapp zwei Jahren die Zittauer Falcons auf ihre ehemaligen Konkurrenten der Oberliga, die Miners aus Freiberg.
Bereits zu Beginn war klar, dass diese Partie eine sehr intensive werde, da man sich schon damals in der Oberliga keinen Sieg schenkte.
Durch den Urlaub des Zittauer Coaches nahmen Thomas Klinger und Torsten Wegmann das Heft des Handelns in die Hand und führten die Mannschaft mit einer Mannverteidigung in das zweite Heimspiel.
Bereits zu Beginn der Partie war das Spiel auf beiden Seiten sehr körperlich betont und von vielen unsauberen Neckereien geprägt.
Das erste Viertel war relativ ausgeglichen, wobei die Falcons oft in unachtsamen Momenten durch schnelle Züge zum Korb und gezielte Pässen einige Gegenkörbe kassieren mussten. Während man auf der anderen Seite jedoch nicht einfach Punkten konnte. Nichtsdestotrotz entschieden die Falcons das Viertel mit 19:16 für sich.
Nach 15 Spielminuten ebenbürtiger Gegner, gelang es den Miners jedoch einen 10-0 Lauf zu starten . Für diese schien es gut zu laufen, da sie von den Unsicherheiten der Zittauer Offense profitieren konnten und gleichzeitig durch schnelle Passspiele die Defense der Gegner zum Schwitzen brachte. Somit mussten die Falcons nach einem eher mäßigen zweiten Viertel mit vier Punkten im Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Im berüchtigten dritten Viertel gelang es den Falcons, einen weitern Lauf der Gäste zu unterbinden. Die Aufholjagd der Falcons erwies sich jedoch schwerer als gedacht, da dank einiger Lücken in der Zonenverteidigung die Miners regelrecht zu Dreiern eingeladen wurden und 5 davon auch durch die Reuse schickten. Der Rückstand vergrößerte sich somit mit dem Abpfiff des dritten Viertels um weitere drei Zähler auf  56:49 aus Sicht der Freiberger.  
Zu Beginn des vierten Viertels merkte man schnell, dass der Anschluss an die Gäste sich immer schwieriger gestalten ließ, da neben den fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen auch die Zeit gegen die Falcons spielte. Mit knapp 4 Minuten auf der Uhr und einer Punktedifferenz von 11 Zählern stellten die Gastgeber die Verteidigung auf eine aggressive Pressverteidigung um. Man erhoffte sich, mit dem letzten Kräfteaufgebot endlich die Führung wieder zu erlangen. Schnell konnte man den Gegner zu einigen Ballverlusten zwingen, die in der Offense im Gegenzug zu einem 3-Punktewurf und einem gut herausgespielten Korbleger führte. Doch mit einer Differenz von 14 Punkten bei zwei Minuten Spielzeit und einigen weiteren Meinungsverschiedenheiten mit der Linie der Schiedsrichter fehlte den Gastgebern die notwendige Contenance, sodass man einige  Fouls kassieren musste, die die Mission Heimsieg spätestens jetzt ad Acta legte. Die Gäste aus Freiberg gewannen die Partie mit 75 zu 64.

Für die kommende Partie in Mittweida werden die Zittauer versuchen, die gemachten Fehler zu korrigieren, um vielleicht im Spiel vier einen weiteren Sieg auf ihrem Konto zu verbuchen.

Es spielten: Herold (7); Hirschfeld (3); Klinger (8); Kramer (17); Linke (2); Mirle; Otto; Riedl; Schätzle (4); Schück (19); Wegmann (4)

 

 

 

 

 

 

Kein Glück in Leipzig

 

Am 15.10.17 reisten die Zittauer nach Leipzig. Gastgeber war die 3. Mannschaft des USC.
Um 16 Uhr war Anpfiff, der Ball fiel der Heimmannschaft in die Hände und diese konnten gleich zwei mal in Folge Punkten.
P. Grüner holte dann die ersten Punkte für die Falcons. Durch viele Turnover und ausgelassene Chancen konnten die Leipziger ihre Führung ausbauen und so ging das erste viertel mit dürftigen 15:4 an die Gastgeber. Im zweiten Viertel stellten die Zittauer ihre Defense auf eine Mannverteigung um und konnten durch harte Arbeit etwas nachrücken, doch der Gegner reagierte schnell und fand dafür eine Lösung.
So ging es mit 42:22 in die Halbzeit.
Das dritte Viertel verlief schleppend und unnötige Fouls brachten den Gegner zu oft an die Linie, welcher an eben jeder hochprozentig verwandelte.
Das Spiel ging klar, mit einen Endstand von 78:50, an den USCL.
Es spielten: Wegmann (2), Schätzle (12), Schück (12), Klinger (2), Riedl (13), Herold (2), Otto (2) Grüner (5)










Kampf mit den Titanen

Das erste Spiel der Saison 2017/2018 unserer Männer in der 2. Staffel der Landesliga Herren – Sachsen stand auf dem Programm. Zu Gast war die dritte Mannschaft der Dresden Titans.

Die Ausgangslage war klar:

Das Spiel sollte Antwort geben auf die Frage: Wie ist der aktuelle Trainingsstand - technisch und konditionell? Taktisch wurde das Team vom Coach auf eine flexible Zonenverteidigung eingestellt. Die Falcons erwartete von gegnerischer Seite eine aggressive Mannverteidigung.

Mit viel Publikum im Rücken starteten die Gastgeber die Partie mit Kapitän Thomas Klinger, Jan Schätzle, Jonas Schück, Torsten Wegmann und Marcel Linke auf dem Parkett. Bereits in den ersten Minuten spürte man, dass beide Mannschaften die Marschrichtung Ihrer Trainer umsetzten. Den Zuschauern blieb das berühmte Abtasten in den Anfangsminuten erspart. Der Start ging mit 3:0 Punkte an die Gäste. Die Zittauer holten jedoch auf und brachten zum Ende des ersten Viertels ein 21 : 14 auf das Scoreboard. 

Beide Trainer nutzen die kurze Pause um die Teams jeweils noch intensiver auf die Spielweise des Gegners einzustellen. Besonders die Passverteidigung galt als Schwerpunkt der Falcons und kann als erfolgreich abgestempelt werden, allein René Kramer konnte so 10 Punkte für das Team erarbeiten. Auch die anderen Spieler begeisterten die Zuschauer und so sorgte beispielsweise  Lars Otto mit einem toll herausgespielten Dreier für den Halbzeitstand von 43 zu 35.

Im Dritten Viertel forderte Coach Heidbüchel noch mehr Druck auf die Passverteidigung und stellte sein Team noch einmal geringfügig um. Noch mehr körperliche Präsenz sollte den Gegner beeindrucken. In der folgenden Zeit schien das jedoch erst Mal Probleme zu  bereiten. Einfache Ballverluste ließen die Gäste wieder erstarken. Dazu fühlten sich einige Spieler mehr dazu berufen, mit dem Schiedsrichter zu diskutieren als dem verlorenen Ball nachzulaufen.

Timeout Zittau.

Zurück zur Anfangsstärke war das Ziel!! Schlussendlich gingen die Zittauer mit 66 : 59 ins letzte Viertel. Die Gäste intensivierten ihre Ganzfeldverteidigung, so mussten die Aufbauspieler teilweise 3 Verteidiger überwinden. In dieser Phase kam es zu einigen unschönen Fouls. Die Schieris waren gefordert. Beide Teams wollten den Sieg. Beide Trainer nutzten jetzt intensiv Ihre Auszeiten. Dresden holte auf, in Ballbesitz hätten sie mit einem Dreier ausgleichen können, knapp vorbei. Im Gegenzug wird Jonas Schück gefoult. 6 Sekunden noch. Ein Treffer reicht und Zittau liegt +4 vorn. Die letzte Aktion der Gäste reicht nicht. Endergebnis 78:74 für die Falcons.

Die Gäste aus Dresden glänzten durch schnelles Spiel, offensiv wie defensiv.

Die heimischen Herren zeichneten sich mit körperlicher Präsenz, wenig Fouls und gutem Gefühl für den Raum aus.

Am Ende stehen 2 Punkte auf der Habenseite. Die Freude ist groß, aber kein Grund sich auszuruhen. Deutlich waren noch Mängel in der Abstimmung sichtbar, das gilt es im Training in nächster Zeit abzustellen.


Grüner(4); Herold(9); Klinger(17); Kramer(25); Linke(4); Otto(3); Riedl(6); Schätzle(4); Schück(4); Sickert(0); Wegmann(2)

 

 

 

 

 

 

Am 15.10.16 machte sich das Herrenteam auf den Weg nach Dresden um sich im ersten Auswärtsspiel den gut ausgebildeten Titans zu stellen.

Der einzig ersichtliche Vorteil, war auf den ersten Blick die jahrelange Erfahrung der Falcons, denn der Gegner saß in puncto Körpergröße und Fitness definitiv am längeren Hebel.
Der Start verlief glänzend. Schätzle konnte den Tip Off auf Herold bringen, der an Schück übergab, dieser wiederrum nach schnellem Antritt raus auf Wegmann, der noch Mal an Herold übergab Bamm! da klingelte es in den ersten Sekunden.
Sehr ausgeglichen verlief dann das erste Viertel mit 12:15 für Zittau, in den folgenden 10 Minuten konnte sogar noch eine Schippe draufgelegt werden und man verabschiedete sich mit 23:32 in die Halbzeitpause.
Es folgte DAS 3. Viertel - dieses eine kleine miese A…loch, das sich immer wieder einen Spaß daraus macht den Falcons eine gute Partie zu verderben.
Doch Obacht, heute verlief es wesentlich besser, als bisher gekannt, obwohl viele „einfache“ Aktionen schief gingen, die eigentlich safe sein sollten, konnte die neue Mischung aus Alt- und Jungfalconen 15 Punkte erzielen.
Leider litt die Defense unter der Aufstellung etwas und die Titans überholten mit 1 Punkt.
Die letzten 10 waren dann wieder ein Schlagabtausch, bis der Schiedsrichter beschloss Schück ein 5. Foul auszustellen, der sich bei dieser Aktion auch noch eine Verletzung zuzog.
Die Situation schien ein kleines Loch im Team zu hinterlassen, denn trotz weiterhin viel Einsatzbereitschaft konnten keine klare Linie mehr hergestellt werden. Foulpfiffe zugunsten der Titans führten dann zum knappen Vorsprung von 66:60.

Als Resümee kann man festhalten, dass das Team heute gut funktioniert und agiert hat.
Ein paar Gedanken wird man sich sicherlich in der Aufstellung bzw. bei der Wechselstrategie machen müssen, um beim nächsten Mal nicht an Kleinigkeiten zu scheitern, aber verstecken muss man sich mit so einer Leistung endlich nicht mehr.

                                                                                                              B. Herold 

 

 

Es spielten:  Grüner ( 12); Wegmann (4);  Krebs (6); Drowski; Schück (18); Sickert; Schätzle (7); Richter; Herold (13); Klinger

 

 

 

 

 

Kein Weihnachtswunder für die Falcons

Am vergangenen Sonntag, den 20.12.2015, bestritten die Falcons gegen den USC Leipzig 2. ihre letzte Partie für dieses Jahr. Der Gegner war den Falcons durchaus bekannt und die Chancen auf Erfolg vorhersehbar gering. Dennoch trat der stabile Kern der Zittauer die Reise nach Leipzig an und konnte mit immerhin 8 Mann auflaufen.
Das Spiel begann vielversprechend, die Falcons spielten konzentriert und ließen den Ball gut zwischen den einzelnen Anspielstationen laufen. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels waren beide Kontrahenten auf Augenhöhe, das verdeutlichte auch der Punktestand, der vor Beginn des zweiten Viertels nur zwei Punkte Differenz aufwies. Im zweiten Viertel konnten die Falcons ihre Performance aufrechterhalten, jedoch fand die Mannschaft des USC nun deutlich mehr ins Spiel und auch den Weg zum Korb. Hier ließ sich bereits eine Tendenz erkennen, die sich bis hin zum Ende des Spiels weiter entwickeln sollte.
In der zweiten Halbzeit verloren die Falcons das gute Teamspiel der ersten beiden Viertel. Das Spiel gewann immer mehr an Geschwindigkeit und für das Zählen der Pässe im Offensive-Bereich der Falcons genügte bald schon nur noch eine Hand. Für die Leipziger stellte die Spielgeschwindigkeit keine Herausforderung dar. Sie nutzten die hektische Spielweise der Gäste zu Ihrem Vorteil und konnten so mit einer Paarung aus Tournovern der Falcons und eigenen Fastbreaks den Punktevorsprung klar ausbauen. Die Zittauer verfielen immer mehr in Einzelaktionen, denen auch vereinzelt angedachte Spielzüge wenig entgegen zu setzen hatten. Der, aus Sicht der Gastmannschaft, unschöne Spielverlauf wurde zudem durch diverse erfolgreiche Dreipunktewürfe der Gastgeber untermalt.
Am Ende sorgte das für einen deutlichen Sieg der Leipziger mit einem finalen Punktestand von 102 zu 54.
Auch wenn die Falcons eine weitere Niederlage verschmerzen mussten, so haben sie das an diesem Wochenende als Mannschaft getan. Die Schwächen der Falcons sind Konsequenz und Kontinuität, wenn diese beiden Attribute Bestandteil der Vorsätze für das kommende Jahr sind, dann besteht für die Zittauer noch Hoffnung auf den ein oder anderen erfolgreichen Spieltag.




Der Wille fehlt

Zum vorletzten Spiel für dieses Jahr empfingen die Zittauer Falcons am Sonntag den 13.12.2015 einen ebenbürtigen Gegner und Tabellennachbar aus Leipzig. Diese reisten mit vollem Kader an und waren zahlenmäßig sogar besser besetzt als die Zittauer. Auf Seiten der Falcons fehlten an diesem Tag wichtige Spieler wie Thomas Klinger und Tony Brim, welche sonst in der Rotation eine feste und tragende Rolle spielen. Trotzdem ging man mit viel Zuversicht ins Spiel und nach ermutigenden Worten des Coach Heidbüchel fanden die Falcons schnell ihren Rhythmus. Ein gutes Zusammenspiel als auch eine gute Ball- Raum Verteilung unserer Mannschaft ließen eine kleine Führung aufbauen. Gegen Ende des Viertels gab es allerdings immer wieder Situationen, in denen die Falcons nicht konzentriert genug waren, weshalb die Führung zum Ende des 1.Viertels verloren ging.
So ging man leicht verunsichert in das zweite Viertel und leider gelang auch hier nicht der Versuch wieder einen Rhythmus zu finden. Viele unnötige Ballverluste und fehlender Spielüberblick kennzeichneten das zweite Viertel. Mit einer 15- Punkte Führung gingen die Gäste in die Halbzeitpause.
Das es nicht einfacher wird einen Punkterückstand aufzuholen liegt auf der Hand, ist aber selbstverständlich möglich. Dafür braucht es aber viel Teamgeist, Konzentration und einen großen Willen das Spiel gewinnen zu wollen.
Der Druck, der auf den Spielern der Zittauer Falcons lag, war groß und auch die Spieler gingen mit mehr Hoffnung als Zuversicht in die zweite Halbzeit. Der Gegner aus Leipzig fand wieder schnell ins Spiel und die erhoffte Wende trat nicht ein. Viel zu viele Einzelaktionen brachten die wenigen Punkte auf das Konto der Falcons.  
Im letzten Viertel schließlich war es dann auch aus mit der Hoffnung und die Falcons verloren das Spiel mit deutlichem Rückstand (58:104)
Es gibt tausend Gründe die man aufzählen könnte, weshalb man das Spiel verloren hat und mit denen man immer versuchen wird eine Ausrede zu finden. Doch damit gewinnt man keine Spiele.
Gerade in der aktuellen, scheinbar aussichtslosen Lage der Falcons (0:8) sollte man erst recht nicht damit anfangen, sich mit irgendetwas zu entschuldigen. In diesem Sinne wird die Mannschaft in dieser Woche wieder zusammenkommen und neuen Mut und Siegeswillen tanken, denn das sind Erfolgsfaktoren an denen gearbeitet werden muss!                                                                                                   
                                                                                           F.Hirschfeld

Es spielten: Otto, Sickert, Herold (je 2); Hirschfeld (11); Linke (4); Grüner (1); Riedl (10); Schück (12); Schätzle (14)





Großauftrag für die Falcons


Dass die Saison mehr als ungünstig begann, dürfte mittlerweile allen aufgefallen sein. Viele Spiele hatten einen guten Start und zerbrachen im berüchtigten 3. Viertel.
Woher dieser Fluch kommt vermag niemand zu sagen, wie man ihn bricht erst recht nicht.
Sie haben die Erfahrung, sie haben das Vermögen, sie haben das Training nur der letzte Funken fehlt noch.
Das Adventsspiel gegen die Mannen aus Ottendorf-Okrilla sollte sich als überaus ausgeglichen herausstellen.
Ging der Ball auf der einen Seite ins Netz, tat er es Sekunden später auch auf der anderen Seite.
Ein ähnlich nerviges Ereignis wie auf der Autobahn,wenn ein anderer genau das gleiche Tempo fährt und man sich immer wieder gegenseitig überholt, irgendwann muss einer Gas geben und überholen, wenn man seine Ruhe haben will.
Das 2. Viertel hätte den erwünschten Vorsprung bringen können und sollen -die bösen 3. 10 Minuten standen ja noch aus- ,da der Gegner zu wenig tat, um die Führung zu übernehmen.
Leider gab es, wie auch im gesamten Spiel, ein paar ungenaue Pässe und ungenutzte Wurfchancen, die dann den Punktestand der Gäste aus Ottendorf aufbesserten. Zu dem ging den 5 Jungs auf dem Feld zunehmend die Puste aus, auch wenn sie sich gut hielten, verständlich, bei so einem knappen Spiel muss viel gearbeitet werden, das zerrt an den Kräften. 

Es lief gut aber unspektakulär. Die Gästen brauchten etwas länger um sich warm zu laufen während den Gastgebern auf der Bank langsam ein kalter Schauer über den Rücken lief.
In der Halbzeit stand es 30:30.
Neues Viertel, neuer Versuch.
Die Zittauer hielten sich, entgegen ihrem persönlichen Fluch, wacker und blieben auf dem pari pari - Niveau.
Erst in den letzten 3 Minuten selbigens kam der Knick und die Gäste zogen mit größeren Schritten voran.
Im letzten Viertel versuchte man sich noch Mal neu zu motivieren, der Abstand war nicht allzu groß, alles ist machbar.
Den Falcons gelangen einige Korberfolge,doch die Ottendorfer antworteten mit 3ern.
Die letzten 13 Sekunden schenkte man dem Gegner und ließ ausspielen.
Sportlichkeit ist auch, zu sehen, wenn man nichts mehr ausrichten kann.
Ein solides Spiel mit wenig Glanz ging mit 56:65 zu Ende.
                                                                                                                 B. Herold

Es spielten: Hirschfeld (9); Wegmann, Schätzle, Schück (je 2); Grüner (5); Otto; Herold; Riedl (9); Grüner (5); Klinger und Brim (je 12)

 

 

 

 

 

Kellerduell

 

 

 

Am Samstag, dem 14.11.2015, stand ein weiteres, wichtiges Spiel auf der Agenda der Falcons. Überschrift: Pflichtsieg! Die Aufgabe bestand darin, den direkten Tabellengegner Freiberg vor heimischen Publikum im Falkenhorst zu besiegen. Die Punkteausbeute hielt sich auf Seiten der Gäste durch die gut stehende Verteidigung der Gastgeber bei 15 Punkten stark in Grenzen, wobei das erste Viertel der Falcons, wie bereits der Trend seit der letzten Saison offenbarte, durch viele Ballverluste und wenige zweite Wurfchancen geprägt wurde. Jedoch verlor man trotz dessen dieses Viertel nur knapp mit drei Zählern.
 
Dieses Resultat zeigte den Falcons, dass man trotz der negativen Saisonbilanzen der letzten Jahre, immer noch in der Oberliga Fuß fassen und endlich zum ersehnten Quäntchen an Teamchemie kommen kann. Deshalb gelang es  noch vor der Halbzeit den Gastgebern immer näher zu kommen, sodass durch gute Arbeit unter den Brettern der Gegner aus Freiberg der Rückstand auf 28:29 minimiert werden konnte.
 
Ab dem Moment der Halbzeit begann für die Falcons eine Phase, die maßgebend für die letzten Spiele der Saison war, denn das dritte Viertel bescherte in der Regel nichts Gutes. Aus der Pause starteten die Gastgeber nur mühselig, man kam nur schwer wieder in die Partie und konnte deshalb nur wenige gut gestaltete Angriffe auf dem Punktekonto verbuchen, stattdessen hatten die Gäste aus der „terra mineralia“ das Heft des Handelns in der Hand, fanden die Lücken der Verteidigung der Gastgeber und nutzten diese zu ihren Gunsten schamlos aus. Doch nicht nur aus sportlicher Sicht begann nun ein Teufelskreislauf, nein, vielmehr manifestierte sich das dritte Viertel abermals als ein nomen est omen; was einst an Zuversicht gewonnen wurde, verlor man durch das wechselseitige Fehlersuchen bei Schiedsrichtern und Mitspielern im Nu. Das Spiel schien förmlich in den Hintergrund zu treten und wurde in allumfassend unsportlicher Weise mit 55:81 Punkten beendet.
 
                                                                                                                                      J. Schück
 
 
Grüner (4), Schätzle und Herold (6), Hirschfeld (10), Klinger (5), Sickert (3), Wegmann (12), Otto, Schück und Krebs





Licht und Schatten zu Halloween in Dresden

Am Samstag absolvierte die 1. Männermannschaft ihr zweites Auswärtsspiel in Dresden bei HSG Lok HTW Dresden. Spielbeginn war 18 Uhr. Unser Team trat zwar nicht mit bester Besetzung, jedoch mit einer Stärke von 9 Spielern an. Grundsäule unseres Spieles sollte eine gute Zonenverteidigung in Kombination mit Thomas Klinger als Ballverteiler sein - so war der Plan.
Anpfiff ! Im Gegensatz zum letzten Spiel war der Beginn nicht von unnötigen Turnovers geprägt, im Gegenteil, beide Mannschaften waren sich ebenbürtig und schenkten sich nichts. Ein gutes erstes Viertel (16:11), das kannten wir schon. Nur was kam danach !? Trotz der zahlreichen kleinen Fehlern gelang es dem Team auch das zweite Viertel mit einem doch ansehnlichen Punktestand von 33:29 abzuschließen. 4 Punkte, ein Wimpernschlag im Basketball. Aber wo viel Licht ist, findet man auch viel Schatten.

Beginn drittes Viertel: Das selbe Team, aber jeder, der nun zuschaute, traute seinen Augen nicht mehr. Dresden warf einen Ball nach dem anderem in den Korb unserer Männer. Nur wo waren unsere Körbe? Unnötige Ballverluste, Missverständnisse und schlechte defensive Reboundarbeit dominierten das Spiel der Zittauer zu stark. Keiner machte mehr seinen Job, so wie man ihn erwartet hatte. Die Spielfreude und der Wille waren weg, denn statt einem Team standen nur 5 Einzelkämpfer auf dem Feld. Dies bestrafte der Gegner und entschwand uns mit 17 Punkten.

Wie auch in Chemnitz, befreit von der Last und sicherlich auch bedingt von der nachlassenden Defense des Gegners, spielte unser Team wieder, ließ den Gegner arbeiten und erzielte insgesamt 16 Punkte im letzten Viertel. Dresden antwortet jedoch mit zahlreichen Dreiern, sodass am Schluss ein 82:52 auf der Anzeige zu lesen war.

Mehr Disziplin, Teamgeist, eigener Wille und auch besseres Coaching - das sind die Erfolgsfaktoren für das Männerteam, an denen, im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf, gearbeitet werden muss.



Für die Falcons spielten: Klinger(7), Grüner(10), Schück(8), Krebs,Ch.(0), Schätzle(2), Linke(0), Herold(5), Hirschfeld(11), Wegmann(9)