Mit einer furiosen Offensivleistung und einem bärenstarken Auftritt im dritten Viertel sicherten sich die Falcons einen verdienten 82:66-Heimerfolg gegen BC Dresden 5. In einer Partie, die von intensiven Läufen und wechselnder Führung lebte, bewiesen die Zittauer Falcons den längeren Atem und zogen im entscheidenden Moment uneinholbar davon.
Traumstart und Gäste-Antwort vor der Pause
Die Falcons fanden von Beginn an hervorragend in die Begegnung. Nach einer kurzen Abtastphase setzten die Hausherren ein erstes dickes Ausrufezeichen: Angeführt von einem überragenden Tillmann Spantig, der allein im Auftaktviertel sagenhafte 19 Punkte auflegte, legten die Falcons einen 10:0-Lauf aufs Parkett. Mit vier erfolgreichen Dreiern und kompromisslosem Zug zum Korb sicherten sich die Zittauer eine komfortable 27:15-Führung nach den ersten zehn Minuten.
Im zweiten Spielabschnitt schlichen sich dann allerdings Unkonzentriertheiten ins Spiel der Falcons ein. Während offensiv in dieser Phase nur zehn Zähler gelingen wollten, nutzten die Gäste aus Dresden ihre Chancen in der Zone konsequent aus. Dresden kämpfte sich mit einem 22:10-Zwischenspurt zurück in die Partie, glich das Geschehen kurz vor der Sirene aus und sorgte für ein völlig offenes 37:37 zum Pausentee.
Der Knackpunkt: 38-Punkte-Gala im dritten Viertel
Was auch immer in der Zittauer Halbzeitkabine besprochen wurde – es zeigte sofort Wirkung. Wie verwandelt kamen die Falcons zurück aufs Feld und brannten im dritten Viertel ein wahres Offensivfeuerwerk ab:
- 14:2-Lauf: Die Zittauer Falcons rissen das Spiel sofort wieder an sich und ließen Dresden defensiv kaum Luft zum Atmen.
- Unglaubliche Effizienz: Mit 13 erfolgreichen Nahdistanztreffern, drei Distanzwürfen und sicheren Punkten von der Freiwurflinie erzielten die Falcons unfassbare 38 Zähler in nur zehn Minuten.
- Spantig nicht zu stoppen: Erneut drehte Tillmann Spantig auf und schenkte den Gästen weitere 16 Zähler ein.
Mit einem 38:15 in diesem Durchgang war der Widerstand von BC Dresden 5 endgültig gebrochen.
Abgeklärter Schlussabschnitt sichert Heimerfolg
Im letzten Viertel (7:14) schalteten die Falcons angesichts des deutlichen Vorsprungs einen Gang zurück und verwalteten das Geschehen routiniert von der Uhr. Zwischenzeitlich bauten die Zittauer den Abstand auf bis zu 23 Punkte aus.
Mit dem Endstand von 82:66 feiern die Falcons einen hochverdienten Heimsieg, bei dem die Mannschaft vor allem in Viertel eins und drei ihr volles Potenzial abrief und den Zuschauern einen spektakulären Basketballabend bot.
Für die Falcons gingen aufs Feld: Alexander Rabe (11), Arthur Barannikov (1), Björn Herold (2), Delovan Touti (4), Luka Khorguashvili (5) Janko Fichte (2), Kristin Traumüller, Nicolas Wolff (14), Peter Grüner (4), Tillmann Spantig (39). Coach: Torsten Wegmann

